Willkommen auf meiner Gedankenseite!

Meine hier niedergeschriebenen Gedanken setzen sich aus Erinnerungen und Geschehnisse zusammen, die mehr oder weniger Eindrücke in meinen Gedankengängen hinterließen und ev. noch hinterlassen. Vielleicht spielen Sie als Leser dieser meiner Gedanken auch eine Rolle und erkennen sich in der einen oder anderen weise wieder. Wenn das so sein sollte und Sie nicht gewillt sind mit zu spielen, dann lassen Sie es mich wissen. Dann werden Sie als Person natürlich aus meinen niedergeschriebenen Gedanken entfernt. Wünsche allen Lesern (natürlich auch denen,die nicht mitspielen wollen) viel Spaß beim stöbern.



Willi erzählt:




Marcus überlegte...

Freitag 18.07.2025

Schon lang her...

Die Morgende begannen früh. Noch bevor die Sonne über den Ziegeleiweg kroch, standen wir bereit – eine Kolonne aus zehn oder mehr LKWs, die sich langsam in Bewegung setzte. Die Firma Pages lag etwas abseits vom Stadtkern, kurz vor Lohberg. Es war kein glamouröser Ort, aber für uns war es der Ausgangspunkt vieler gemeinsamer Kilometer. Ich fuhr einen alten MAN-Kippsattelzug, der seine besten Jahre hinter sich hatte, aber zuverlässig war. Neben mir, oft auf derselben Tour, fuhr Markus. Ein junger Kerl mit kräftigem Körperbau und langen, blonden Haaren, die ihm bis über die Schultern fielen. Von hinten hätte man ihn glatt für eine resolute junge Frau halten können – was viele Kollegen auch taten. „Da kommt Willi mit seiner Tussi“, riefen sie lachend, wenn wir gemeinsam auf den Baustellen auftauchten. Wir lachten mit. Es war eine Zeit, in der man sich nicht so leicht kränken ließ. Unser Chef, Bernd Pages, hatte ein Auge für solche Dynamiken. Er merkte schnell, dass wir gut harmonierten, und schickte uns oft gemeinsam los – meist auf Autobahnbaustellen rund um Düsseldorf. Die Ladestelle war fast immer das Kalksteinwerk im Neandertal. Dort luden wir den schweren Kalkstein, der auf den Baustellen gebraucht wurde. Die Maschinen dröhnten, der Staub lag in der Luft, und doch war es eine Welt, in der wir uns wohlfühlten. Wir hatten Funkgeräte in den LKWs – unsere ständige Verbindung. Die Gespräche drehten sich fast immer um Musik. Ich stellte Fragen: „Wer singt das Lied mit dem Refrain …?“ Und Marcus überlegte. „Warte, ich weiß es … warte.“ Erst später erfuhr ich, dass er in solchen Momenten oft seine Mutter anrief – heimlich, über das Siemens S25, das uns morgens vom Chef ausgehändigt wurde. Ein kleines grünes Handy, das heute fast schon wie ein Museumsstück wirkt. Die Tankstellen waren unsere morgendliche Bühne. Wir mussten tanken und Vignetten kaufen, und wenn wir alle gleichzeitig dort auftauchten, blockierten wir die Zapfsäulen wie eine rollende Festung. Die Kassierer schauten genervt, andere Fahrer schüttelten den Kopf – aber wir waren einfach Teil des Alltags auf der Straße. Ich erinnere mich gern an diese Zeit. An das Lachen, die Musikrätsel, die langen Fahrten mit Markus. Es war eine Zeit, in der Freundschaft sich zwischen Baustellenstaub und Funkwellen formte. Eine Zeit, die nicht spektakulär war – aber echt. Und das ist manchmal mehr wert als alles andere.
Na Marcus, wer singt - Born To Be Wild ?


Das abgebildete Foto ist nur ein Beispiel.
So oder so ähnlich sahen die Lkw’s damals aus!



Willi erzählt:


Ford 17 M P3

Montag 16.07.2025

Schon lang her...

Mir kommen mal wieder Erinnerungen in den Kopf, die ich gleich versuche, in Worte zu fassen. Meine Schwester Brigitte war vor vielen, vielen Jahren mal mit einem Peter Kifer verheiratet. Ich kam wirklich gut mit ihm aus und wir hatten ein gutes Verhältnis zueinander. Es war die Zeit, als ich meinen Führerschein für PKWs machte und selbst noch nicht genug Geld für einen eigenen PKW hatte. Papa hatte selbst einen alten Opel Rekord, der meist viele Macken hatte und oft schlecht ansprang. Mein Schwager Peter hatte zu der besagten Zeit einen weißen Ford 17m-P3. Wie gesagt, hatte ich zur besagten Zeit nicht viel Geld in den Taschen und wollte aber mal mit einem Auto ein Mädel beeindrucken und sie auf eine kleine Spritztour abholen. So sprach ich mit Peter und bat ihn, mir doch mal sein Auto für besagte Spritztour zu borgen. Er willigte sofort ein und nun stand der Spritztour nichts mehr im Wege. Ich verabredete mich nun mit meinem Date um 17 Uhr bei ihr vor der Tür. Wenn ich mich recht erinnere, war ihr Nachname Wohlers. Den Vornamen kenne ich leider nicht mehr. Sie wohnte in Wehofen auf der Schachtstraße. Dort sollte ich sie abholen. Nun gab es zu der Zeit um 1970 viele Gerüchte über Bandenrivalitäten zwischen Jugendbanden von Wehofen und Walsum. Diese Info im Hinterkopf ließ mich nicht los und daher verschloss ich den Wagen von innen, als ich vor ihrer Haustür auf sie wartete. Selbst die Fenster kurbelte ich hoch, man kann ja nie wissen. Nach kurzer Zeit kam sie dann auch und mit ihr kam ein etwas älterer Junge. Nun zog die junge Frau an dem Türgriff und wunderte sich, dass die Tür nicht aufging. Als ihr Begleiter das sah, lachte er und rief gleich darauf in meine Richtung: „Hast wohl Angst, was auf die Nase zu bekommen, du Angsthase.“ Mir wurde auf einmal ganz heiß und ich dachte gleich, dass der junge Mann wohl von der Wehofer Jugendbande sei, und ließ die Tür verschlossen. Als das junge Mädchen darauf ebenfalls zu lachen begann, wollte ich nur weg hier. Ich startete den Wagen und fuhr gleich darauf los. Nur weg hier, dachte ich, und fuhr schnell aus Wehofen raus in Richtung Hamborn. In Hamborn stellte ich mich erst einmal an den Straßenrand und überlegte, was ich als Nächstes wohl machen sollte. Ich konnte ja nicht gleich nach Hause fahren, denn was sollte ich Peter sagen? Dass sie mich nicht sehen wollte oder gleich wieder wegschickte. Ich blieb also ca. eine gute Stunde am Straßenrand stehen und fuhr dann nach Hause. Peter wunderte sich natürlich, fragte aber nicht weiter und war sicher froh, sein Auto unbeschädigt zurück zu haben. Mit so einer Reaktion von dem Mädel hatte ich nicht gerechnet und der Vorfall beschäftigte mich noch lange. Das Mädel – ich habe sie nie wieder gesehen.





Fühlst du dich alleine?

Mittwoch 16.07.2025

Wenn du dich zuhause alleine fühlst, kauf dir Handcreme. Die zieht sofort ein. :-)




Heimweh

Heimweh

Montag 15.07.2025

Ich hab oft Heimweh
nicht nach einem Ort nach alten Bäumen oder der Straße,
in der ich als Kind gespielt hatte
nein, ich hab' oft Heimweh nach mir selbst.





Baggern auf Norddeich

Baggern auf Norddeich

Montag 15.07.2025

Schon lang her...

Hier auf Norddeich kann man so vieles erleben und unternehmen. Da gibt oder gab es doch tatsächlich einen Spielplatz mit zwei Spielbaggern für Kinder .Kaum wurden die Bagger von uns gesichtet,da ging es auch schon los. Wir baggerten um die Wette. Es machte riesigen Spaß damit zu arbeiten(spielen). Überlegte damals, ob ich uns nicht auch so einen Bagger in unseren Garten stelle.




Heinrich van Wahnem

Heinrich van Wahnem

Montag 14.07.2025

Schon lang her...

Es ist wieder mal so weit. Mir kommen mal wieder Erinnerungen in den Kopf, die ich gleich versuche, in Worte zu fassen. Habe beim Sortieren von ein paar alten Fotos ein längst vergessenes Foto in die Hand bekommen. Als ich das Foto betrachtete, erinnerte ich mich gleich an die Zeit, die ich schon fast ganz aus meinen Gedanken gestrichen hatte. Das Foto zeigt einen schon etwas älteren Magirus-Deutz-LKW, den ich damals bei der Baufirma Heinrich van Wahnem aus Duisburg-Hamborn fuhr. Es war ein so genannter Dreiachser-LKW mit einem Kippaufbau. Im Sprachgebrauch wird er auch als Dreiachs-Kipper bezeichnet. Der LKW hatte 230 PS und Allradantrieb. Es gab kaum ein Gelände, durch das er, bedingt durch den Allradantrieb, nicht hindurchkam. Der LKW war zwar etwas weich in den Federn, ließ sich aber gut fahren. Es war halt ein ganz normales Baufahrzeug, wie man es damals an fast jeder Ecke sehen konnte. Fast 50 Jahre ist es nun schon her und meine Erinnerungen an diese Zeit sind überwiegend positiv und stimmen mich heute immer noch froh. Ein paar Namen von damaligen Arbeitskollegen hab ich auch noch im Kopf und will sie hier auch mal benennen. Der erste Name, der mir einfällt, ist Wilhelm Becker oder Beckers (Willi). Das war der Fahrer, der den oben genannten LKW vor mir fuhr und mich auch bei meiner Einstellung eingewiesen hat und mir auch den Tieflader, den ich damals fuhr, zeigte und mich auch mit dem Umgang des Tiefladers vertraut machte. Der Nächste in der Runde der Fahrer war Bubi Blei. Ein kleiner, untersetzter Mann mit einem kleinen Bauch. Ein lieber Kerl und obendrein noch Musiker (Schifferklavier), der in einem Hamborner Verein spielte. Ist leider zu meiner Zeit dort im Betrieb, ich glaube, an einem Herzinfarkt gestorben. Bubi fuhr damals den Langwagen und es hat mich schwer getroffen, als ich vom Tod erfuhr. Eingefallen sind mir noch ein paar Kollegen von damals. Da wären: Heribert? (LKW-Fahrer), Heinz Kötter (LKW-Fahrer), Jürgen Kolotzig (LKW-Fahrer), Klaus-Dieter Backes (der mein Schwager ist), Jürgen Slongo (Baggerfahrer), Isidor Slongo (Baggerfahrer-Seilbagger), Adolf Falkenheiner (Baggerfahrer), Bruno? (ein Hamburger Jung), Rüdiger Mand (LKW- und Baggerfahrer), Manni Haug (LKW-Fahrer), Franz? (Raupen- und Baggerfahrer), Richard Patschkowski (Radlader- und Baggerfahrer), Karl Schuldt (Platzmeister). Es ist möglich, dass ich die Nachnamen nicht richtig geschrieben habe, und mir ist auch klar, dass ich hier nicht alle Kollegen namentlich genannt habe, aber das hole ich nach (versprochen). Für Richtigstellungen oder Anregungen bin ich dankbar. Wir waren zur damaligen Zeit eine tolle Truppe und hatten auch viel Spaß. Denke gern an die Zeit zurück und wünsche mir dann immer eine große Kurbel, um den Film, der vor meinen Augen abläuft, zurückzudrehen.




Hummeln im Garten

Hummeln im Garten

Montag 14.07.2025

Aerodynamisch gesehen sind Hummeln nicht in der Lage zu fliegen – doch da Hummeln nichts von Aerodynamik verstehen, werden sie wohl auch weiterhin fliegen.




Die Trinkhalle Altmann

Die Trinkhalle Altmann

Montag 14.07.2025

Schon lang her...

Hier in dem braun verkleideten Haus auf der Losenstraße 6 in Walsum, da wohnte vor Jahren die Fam. Altmann. Erinnere mich an die Zeit vor gut über 60 Jahren. Da war eine Trinkhalle im Haus der Altmanns eingerichtet. Verkauft wurde vorn rechts neben der Haustür am kleinen Fenster. Dort am Fenster mußte man klopfen (später wurde eine Klingel angebracht). Meist kam Herr Altmann (Rudi) ans Fenster und bediente uns. Es gab nichts, was es nicht gab. Hier konnte man sich mit Getränken, Zigaretten, Lebensmitteln u. Ä. eindecken. Es war immer viel los dort an der Bude. Zu der Zeit gab es noch viele Kinder in unserer Siedlung und die Bude war immer ein willkommener Treffpunkt für uns. Wir sagten immer „bis nachher bei Altmann“ oder „bis nachher am Zaun bei Rudi“. Ein paar Namen hab ich noch im Kopf. Es trafen sich aus unserer Siedlung und aus der Umgebung die Kinder oder später die Jugendlichen wie „Reiner Wiebus, Werner Rohe, Kurt Sotor, Reiner und Marion Foitzig, Jürgen Eradt, Wilfried Roth, Peter Moll, Herwart Bock, Detlef Zielniewski, Hanno Brettmann, Dieter Heise, Helmut Mross, Manni Tierfelder und noch einige mehr“. Als wir dann später unsere Mopeds hatten, da ging erst richtig die Post ab. Den ganzen Tag bretterten wir mit unseren Krachmachern um die Siedlung und fast jeder Hausbesitzer drohte uns mit einer erhobenen Faust. Erst viele Jahre später konnte ich nachvollziehen, was die Nachbarn so alles erdulden mussten. Sie waren sicher froh, als die Bude „Altmann“ dann für immer zumachte und in unserer Siedlung somit endlich wieder Ruhe einkehrte. Schade, würde sie alle gerne einmal wiedersehen, um so ausgelassen und glücklich zu sein wie damals.




Udo's Garten ...

Gesehen in Udo's Garten

Montag 14.07.2025 / Gesehen am 1.6.2004

Schon lang her...

Als eine Wassersäule mit Fischbesatz könnte man es benennen. Aus Glas geklebte Säule im Gartenteich unter Wasser aufrichten und dann senkrecht stellen. Unglaublich, dass Fische diese Röhre annehmen und in ihr aufsteigen. Einfach nur schön …




Brigitte liest Romane!

Brigitte liest Romane!

Montag 14.07.2025

Schon lang her...

Ich erinnere mich an die ehemalige Trinkhalle Lorenz hier in Walsum. Es war eine kleine Bretterbude hier auf der Büsackerstraße. Vorne war ein kleiner Schalter mit einem Schiebefenster. Neben dem Fenster war eine Klingel angebracht. Mit der konnte der Inhaber, Herr Lorenz, alarmiert werden. Klingelte man kurz, kam Herr Lorenz sogleich an den Verkaufsschalter, schob das kleine Fenster zur Seite und begrüßte uns freundlich. Die Trinkhalle war auch begehbar und hatte einen kleinen hochklappbaren Tresen. Eine Wand war komplett mit Regalen für Romane bestückt. Das erinnert mich gleich an meine Schwester Brigitte. Von ihr bekam ich zur damaligen Zeit des Öfteren die Aufgabe, ihr von dieser Trinkhalle ein paar Romane zum Lesen auszuleihen. Ja, die Romane konnten für kleines Geld ausgeliehen werden. Ich glaube, es waren meist Liebesromane, die ich selbst aussuchen konnte. Außer Liebesromanen konnten auch Western, Krimis oder Science-Fiction-Romane ausgeliehen werden. Für Brigitte, die sehnsüchtig auf die Romane wartete, war es sicher immer eine Überraschung, denn sie stand erwartungsvoll in der Tür und nahm die Romane gleich in Empfang. Die eingekreiste Stelle im Foto war zur damaligen Zeit der Standort der Trinkhalle auf der Büsackerstraße. Im Sommer hatte Herr Lorenz noch eine zweite Einnahmequelle. Er hatte einen kleinen Eiswagen, der von einem kleinen Pony gezogen wurde. Mit dem Eiswagen kam er täglich in unsere Siedlung und verkaufte Eis an uns Kinder. Zu dieser Zeit waren noch sehr viele Kinder auf unseren Straßen und spielten meist auch auf den Straßen in unserer Siedlung. Denn Autos gab es zur Zeit nur sehr wenige. Ja, so waren die sechziger Jahre halt. Hätte ich ’ne große Kurbel, um die Zeit zurückdrehen zu können, dann wäre ich wohl sehr lange zum Drehen an der Kurbel.






Vor fast 49 Jahren aufgenommen

Vor fast 49 Jahren aufgenommen

Samstag 10.07.2025

Schon lang her...

Das linke Foto wurde vor fast 49 Jahren aufgenommen. Es zeigt mich (Willi) und Norman am Rhein. Wir schauen gerade auf die Rheinfähre in Walsum an der alten Anlegestelle. Das andere Foto mit dem Planschbecken ist in Winterswijk/Holland auf dem Campingplatz aufgenommen worden und zeigt Norman.




Vergiss nicht deine nackten Füsse

Vergiss nicht deine nackten Füsse

Samstag 7.07.2025

Vergiss nicht,
dass die Erde sich freut,
deine nackten Füsse
auf sich zu spüren,
und dass der Wind verlangen hat,
mit deinen Haaren zu spielen.




In meinen Gedanken hat die Vergangenheit Unterschlupf gefunden

In meinen Gedanken hat die Vergangenheit Unterschlupf gefunden

Samstag 7.07.2025

In meinen Gedanken hat die Vergangenheit Unterschlupf gefunden. Oft geh´ ich zu ihr hinein und schaue mal wieder nach ihr. Aber – sie will nicht mitkommen. Sie lächelt nur weise, denn sie hat ihre Arbeit getan.




Reifenwechsel ?

Reifenwechsel ?

Samstag 31.01.2004

Schon lang her...

Mache jeden Tag etwas, wovor Du Angst hast. Ja, ja … hier versucht mal wieder jemand einen Reifenwechsel ohne Wagenheber. Ist klar, desto oller, desto doller. Oder ist er so tüdelig und sucht nach einer Möglichkeit, seine Notdurft zu verrichten? Will er wirklich an meinen Reifen pinkeln, das Schw…?




Wege im Nebel ich sehe nicht weit

Wege im Nebel ich sehe nicht weit

Montag 7 Juli 2025

Wege im Nebel ich sehe nicht weit
Was wartet auf mich ? fragt die Angst
Die Zuversicht schreitet vorwärts
Die Hoffnung findet Wege durch alles hindurch

Der Blick auf das Leben ist nicht mehr mit dunklen und schweren Tüchern verhangen, sondern duftig und leicht tänzelt der Stoff im Wind. Und so stelle ich fest, wie wichtig es ist, seinen Sinn im Leben zu finden. Nicht den Sinn des Lebens überhaupt, sondern sein ganz persönliches "Was will ich, was ist mir wichtig und wohin will ich gehen?" Hat man seinen Sinn gefunden, ist es unglaublich zu beobachten,wie sich alles rund um das eigene Sein fügt und zu einem Ganzen wird.




Zug des Lebens

Der Zug des Lebens

Montag 7 Juli 2025

Das Leben ist wie eine Zugfahrt, mit all den Haltestellen, Umwegen und Unglücken. Wir steigen ein, treffen unsere Eltern und denken, dass sie immer mit uns reisen, aber an irgendeiner Haltestelle werden sie aussteigen und wir müssen unsere Reise ohne sie fortsetzen. Doch es werden viele Passagiere in den Zug steigen: unsere Geschwister, Cousins, Freunde, sogar die Liebe unseres Lebens. Viele werden aussteigen und eine große Leere hinterlassen. Bei anderen werden wir gar nicht merken, dass sie ausgestiegen sind. Es ist eine Reise voller Freuden, Leid, Begrüßungen und Abschied. Der Erfolg besteht darin, zu jedem eine gute Beziehung zu haben. Das große Rätsel ist: Wir wissen nie, an welcher Haltestelle wir aussteigen müssen. Deshalb müssen wir leben, lieben, verzeihen und immer das Beste geben! Denn wenn der Moment gekommen ist, wo wir aussteigen müssen und unser Platz leer ist, sollen nur schöne Gedanken an uns bleiben und für immer im Zug des Lebens weiterreisen. Ich wünsche euch, dass eure Reise jeden Tag schöner wird, ihr immer Liebe, Gesundheit, Erfolg und Geld im Gepäck habt. Vielen Dank an all euch Passagiere im Zug meines Lebens. Starke Menschen wissen, wie sie ihr Leben in der Reihe halten. Sogar mit Tränen in den Augen können sie mit einem Lächeln sagen:

Ich bin ok.




Mach es

Mach es

Samstag 5 Juli 2025

Mache jeden Tag etwas, wovor Du Angst hast
Hebe Deine alten Liebesbriefe auf und wirf Deine alten Kontoauszüge weg …




Leere Strassen

Leere Strassen

Montag 11 Juni 2007

Schon lang her...

Auf meiner heutigen Tour durch das Ruhrgebiet bzw. durch das Rheinland hatte ich fast überall leere Straßen und Wege. Ab und zu kamen mir ein paar Motorräder entgegen und die Fahrer hoben gelangweilt ihre Hand. Es lag wohl an den sehr hohen Temperaturen und der drückenden Schwüle, dass kaum Verkehr auf den Straßen herrschte. Gut für mich, da konnte ich es endlich mal locker angehen lassen. Als ich schließlich zuhause ankam und den Helm abnahm, da lief mir der Schweiß den Rücken runter und erst da merkte ich, dass ich total durchnässt war und es gar nicht bemerkt hatte. Die Fotos sind übrigens in Wesel-Bislich entstanden. und zeigen meinen BMW mit dem Rhein im Hintergrund.




Einmal um die ganze Welt

Einmal um die ganze Welt

Weist du noch?

Donnerstag 10.06.2004

Schon lang her...

Wir wollten damals auf großen Schiffen anheuern und um die ganze Welt fahren. Einmal nach Bombay, nach Kalkutta oder nach Rio. Wir hatten so viele Träume und uns stand die ganze Welt offen. Doch getraut haben wir uns nie.




Zeit der Veränderung

Zeit der Veränderung

Freitag 4 Juli 2025

Zeit der Veränderung
Dinge verändern sich.
Situationen, Menschen.
Aus "vorher" wird "nachher".
Aber: Wo ist da die Verbindung?
Was dazwischen geschieht, ist wichtig. Veränderungen will ich erfahren. Ich will sie verstehen können, denn: Das bedeutet Bewegung. Mein Leben bewegt sich. Ständig. Das Alter … die Familie … Fühle ich mich sicher? Bin ich geborgen? Oder sehne ich mich zurück in eine vergangene Zeit? Mag sein, dass sie mir zu langsam vergeht, die Zeit – dass ich ungeduldig werde – mit mir und den anderen. Vielleicht vergeht sie mir auch zu schnell. Und ich habe das Gefühl, sie entgleitet mir. Und ich möchte zum Augenblick sagen: „Verweile doch, du bist so schön … Und schon ist er Vergangenheit.




Gedanken über die Gedanken

Gedanken über die Gedanken

Freitag 4 Juli 2025

Gedanken sind das Schönste,
Wertvollste und Beste,
von außen nicht zu erkennende,
was uns Menschen mitgegeben ist.
Sie sehen nicht, sie hören nicht,
. sind unsere ständigen Begleiter.
Oftmals können sie quälend sein,
aber missen möchten wir sie nicht,
denn sie sind die Sonne,
die uns leuchtet,
die uns von innen wärmt
und der Himmel, der seinen
endlosen Bogen spannt.




Gefangene Seelen

Gefangene Seelen

Donnerstag 3 Juli 2025

Sie erinnern mich an Menschen. An Vater oder Mutter nach einem Schlaganfall. Erinnern mich an die, die ihrer Umwelt dringend etwas sagen wollen, doch nicht können, weil (a) die Umwelt nicht genug Sensibilität besitzt, um zu spüren, dass da jemand etwas sagen will, und (b) der Betreffende weder schreiben noch sich anderweitig mitteilen kann. Gefangen im eigenen Körper … (Ein grausamer Gedanke.)




Glücklich sein

Glücklich sein

Donnerstag 3 Juli 2025

Alles ist gut. Alles.
Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort, im selben Augenblick.




„Amsterdam im Herzen“

„Amsterdam im Herzen“

Samstag 09.10.2004

Schon lang her...

Lehnen wir uns gedanklich zurück und tauchen nochmal ein in diese (meine) Zeit in Amsterdam.Es war spät am Abend, als die Lichter des Hafens sich im dunklen Wasser spiegelten und ich an der Kaimauer stand – beobachtend, träumend, beinahe staunend. Vor mir das Passagierschiff, das sich langsam für die Nacht bereitmachte. Menschen, schwer beladen mit Koffern, betraten das Schiff, das dann im Dunkeln langsam den Hafen verließ. Ich war 16 – jung, neugierig, voller Sehnsucht nach der Ferne, und doch war ich bereits Teil dieser Welt aus Stahl und Wasser geworden. Amsterdam war mehr als ein Ort. Es war für mich wie eine zweite Heimat. Die verwinkelten Gassen, der Geruch von Diesel und Salzwasser, das warme Flimmern der Laternen, die meine Schritte begleiteten, wenn ich vom Hafen ins Leben der Stadt eintauchte. Meine Arbeitsstätte war ein 862-Tonnen-Schleppschiff, rau und ehrlich, mit einem ebenfalls holländischen Besitzer, der mich kurzerhand von der „Meeuw 2“ (ein kleineres Motorschiff, auf das ich als Schiffsjunge in die Rheinschifffahrt kam) abgeworben und als Matrose angeheuert hatte. Wir tuckerten durch die Wasserstraßen der Niederlande, ein Leben zwischen Schleusen und Brücken, zwischen Morgengrauen und Sonnenuntergang. Und Amsterdam war unser stetiger Rückkehrpunkt – fast wöchentlich legten wir dort an. Jede Ankunft war wie ein Wiedersehen. Ich erinnere mich an den Klang der Schiffsglocke, an das Lächeln des Hafenmeisters, an das Rufen der Möwen, die meine Geschichten kannten. Dieses Leben auf dem Wasser, dieses Junge-Sein mit Verantwortung, das hat mich geprägt – und ich erinnere mich gerne. Denn damals, in Amsterdam, da gehörte ein Stück von mir immer der Stadt.




Der Gedanke an die letzte Fahrt zum Tierarzt

Charly

Donnerstag 15.02.2005

Schon lang her...

Der Gedanke an die letzte Fahrt zum Tierarzt nach Dinslaken erfüllt mich mit Grauen. Die Vorstellung, als er mich, mit vertrauensvollem Blick, auf dem Behandlungstisch anschaute, und ich den Tierarzt mit der tödlichen Injektion beauftragen musste, erfüllte mich mit Entsetzen und Angst. Auch wenn mir die Vernunft sagte, dass ich ihm hierdurch Schmerzen und Qualen ersparte, komme ich mir vor wie ein Hochverräter, der das Vertrauen seines Freundes ausnutzte und ihn umbringen ließ. Der Gedanke, das Ganze zu früh ausgeführt zu haben, ist immer noch im Hinterkopf. Vielleicht wäre er ja wider Erwarten doch noch gesund geworden. Wunder gibt es immer wieder. Die Hoffnung ist das Letzte, was stirbt. Danke für die schönen Jahre mit dir (Charly). Danke auch an Klaus-Dieter, der mich auf diesem schweren Weg begleitet hat.

Vielleicht wäre er ja wieder erwarten doch noch gesund geworden.




Rosi und die Honda 250 Twin

Ich erinnere mich ...
Rosi und die Honda 250 Twin

Schon lang her...

Vor fast 53 Jahren ist dieses Foto aufgenommen worden. Es zeigt meinen Cousin Friedrich (Fiddi) und mich (Willi). Ich hatte zur damaligen Zeit (ich war gerade 19 Jahre alt) eine 250er Honda. Mit der Honda habe ich Rosi des Öfteren von der Arbeit abgeholt. Sie war als Schuhverkäuferin bei Bogen in Dinslaken angestellt. Es war mal wieder so weit, dass ich Rosi abholen wollte, und ich fuhr zum Hintereingang von Bogen. Dort wartete ich auf einem Parkplatz direkt vor dem Geschäft. Rosi kam dann auch gleich und wir wollten zusammen auf meiner Honda nach Hause fahren. Aber zu meiner Überraschung sprang die Maschine nicht an.Alle Versuche, sie zum Laufen zu bringen, hatten keinen Erfolg. So entschlossen wir uns, das Moped nach Hause zu schieben. Von der Neustraße in Dinslaken bis nach Walsum war es schon ein ganz schönes Stück zu schieben. Als wir so in Höhe von VW Röder waren (uns lief der Schweiß aus allen Poren), da fiel mein Blick auf einen Schalter am Lenker der Honda. Der Schalter stand auf „Off“ … Mir wurde plötzlich warm und kalt zugleich. „Bin ich ein Trottel?“, dachte ich so und überlegte, wie ich das jetzt bloß Rosi beibringen sollte, ohne wirklich als Trottel dazustehen. Aber da fasste ich all meinen Mut zusammen und gestand ihr meinen Fehler. Das Gesicht von meiner Liebsten könnt ihr euch ja vorstellen. :o) Naja, ich stellte den Schalter auf on“ und startete das Moped. Es sprang auch sofort an und wir fuhren dann auch gleich nach Hause. Nun war ich für mindestens 4 Wochen bei allen Bekannten und Freunden der absolute Pausenclown schlechthin. Jeder kannte nun meinen Schalter am Lenker und wusste, wie er zu bedienen war. Auf dem Foto sind mein Cousin Fiddi und ich auf meiner Honda 250 Twin zu sehen.




Der Rhein lockt wie eh und jäh

Der Rhein lockt wie eh und jäh

Montag 04.02.2005

Schon lang her...

Am Rhein iss et doch am schönsten. Den Duft der großen weiten Welt bringt mir der Rhein. Auf seinem langen Weg vorbei an saftigen Wiesen und weiten Feldern bringt der Rhein Grüße aus vielen Städten mit zu mir. Unvorstellbare Wassermassen fließen durch sein Flussbett. Aus all den kleinen Tropfen, die sich sammeln und alle Richtung Rhein drängen, wird am Ende ein reißender Fluss. Ein Leben ohne unseren Rhein wäre unvorstellbar. Er möge ewig fließen und immer in seinem Bett bleiben.




Die Zeit bei Hövelmann

Ich erinnere mich ...
Die Zeit bei Hövelmann

Schon sehr lang her...

Ich erinnere mich an die Zeit bei Hövelmann hier im alten Werk neben dem Schacht Walsum. Hier auf dem kleinen Hof war damals die Produktions- und Abfüllanlage der Fa. Hövelmann. Das Lager war immer voll mit allen möglichen Getränken. Wir waren hinten im Lager an einem Fließband damit beschäftigt, die Kisten mit den leeren Flaschen zu sortieren, um sie anschließend aufs Band zu schieben. Dort wurden die leeren Flaschen mit einem Flaschenheber aus den Kisten geholt. Der Flaschenheber lief mit Luft und sah aus wie eine Melkmaschine. Die Flaschen wurden damit aufs Band gesetzt und verschwanden langsam in einem kleinen Loch in der Wand. Dahinter war die Waschmaschine, so nannten wir die dampfende Maschine, durch die alle Flaschen hindurchliefen. (Sie wurden dort halt gewaschen.) Wir waren damals so ca. mit 6 oder 8 Personen am Band und hatten viel Spaß. Und das nicht nur, weil zwei Drittel der Personen junge Frauen waren :o).







San Francisco

Hier möchte ich jetzt noch mal sein
San Francisco

Schon lang her...

Hier am Fuße der Golden Gate Bridge möchte ich jetzt sein und den Geruch des Pazifiks in meiner Nase haben. Die Möwen kreischen hören und das Tuten der ankommenden Schiffe vernehmen. Für ein paar Stunden nur. Zum Hafenviertel schlendern (Fisherman’s Wharf) und die Menschenmenge beobachten. An fast allen Ecken wird Musik gemacht und die Sonne gibt ihr Bestes. Wunderbar … Ich liebte diese Stadt.




Glückliche Menschen

Glückliche Menschen

Ein Kennzeichen von glücklichen Menschen ist: Sie investieren viel Zeit und Energie in soziale Beziehungen, sind oft extrovertiert, optimistisch und haben ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl.




Grenzenlos

Grenzenlos

Hebt man den Blick zum Himmel, sieht man keine Grenzen.




lieber einen Spatz in der Hand

lieber einen Spatz ...

Lieber einen Spatz in der Hand
als eine Taube auf dem Dach!




Meine Zeit auf einem Bauernhof in Bökerfeld/Böken

Ich erinnere mich ...

1967 bis 1968

Schon sehr lang her...

Meine Zeit auf einem Bauernhof in Bökerfeld/Böken

Ich erinnere mich an die Zeit auf einem Bauernhof in Bökerfeld/Böken. So um 1966 Ich glaube, der Ort ist später eingemeindet worden und gehört nun zur Gemeinde Aukrug/Innien. Wir wohnten zu der Zeit schon in Duisburg. Als ich die Volksschule beendet hatte, meinte Papa, ich müsse erst mal zu Kräften kommen und dafür auf einem Bauernhof arbeiten. So fing ich damals bei der Landwirtsfamilie Hochstein auf dem Bauernhof an, zu arbeiten. Der Hof lag etwas außerhalb vom Dorfkern. Man mußte einen langen Feldweg befahren, um zum Hof zu kommen Der Feldweg hatte nur 2 schmale Betonspuren für die Räder des Treckers. Kurz bevor man links vom Feldweg zum Hof abbiegen mußte, stand ein kleiner Schuppen auf der rechten Seite im Feld. Dort war ich als Kind mal mit Mama und Papa. Wir schauten in den Schuppen und gingen auch hinein. An einer Wand hing eine alte Küchenuhr, die man mit einem Schlüssel aufziehen mußte. Auf einmal sagte Papa zur Mama: „Gisi, guck mal, hier hängt noch unsere alte Küchenuhr an der Wand.“ Da erfuhr ich, dass der alte Schuppen mal unser Zuhause war. Papa arbeitete damals als Knecht auf verschiedenen Höfen hier in Böken. Mein Geburtshaus steht aber auch ganz in der Nähe. Es ist die Gaststätte „Treffpunkt“ in Böken. In Böken hatten wir auch Verwandte wohnen. Erinnern kann ich mich aber nur noch an Fritz Siling oder Sieling. Ihr Hof lag nicht weit von der Bünzau im Dorfkern von Böken. Dort war ich immer in den Sommerferien und habe auf dem Hof Trecker gefahren und Kühe gemolken. Der Vater von Fritz Sieling wohnte auch noch auf dem Hof. In seinem Wohnzimmer hingen die Wände voll mit Fotos. Auf den Fotos waren wunderschöne Pferde abgebildet. Ich erinnere mich, wie er von verschiedenen Pferden schwärmte und von seiner Jugend erzählte. Für mich war es damals eine unbeschwerte Kindheit, dort zu sein. Beim Bauer Hochstein hatten wir damals einen neuen Trecker bekommen. Es war ein IHC international So ähnlich wie auf dem Foto. Natürlich mit festem Dach und festen Seitenteilen. Die Frontscheibe konnte man entriegeln und nach vorne hochklappen. Es war zu damaliger Zeit das modernste, was es gab. Der erste Trecker mit Automatik im Dorf. Der ältere Sohn vom Bauer Hochstein nahm den Trecker am Wochenende immer mit, um seine Freundin zum Tanzen in der Dorfkneipe abzuholen. Alle waren stolz auf den neuen Trecker. Mein Onkel, es ist Peter Gosch (ein Bruder von Papa), arbeitete zu der Zeit auch in Böken an einer Tankstelle als Landmaschinen-Schlosser. Er reparierte dort die kaputten Trecker und Mähdrescher. Daran kann ich mich noch gut erinnern, denn ich hab damals mal den neuen Trecker der Landwirte Hochstein beschädigt (bin mit hochgestellter Frontscheibe in die Garage fahren wollen und gegen das Dach der Garage gerammt). Dadurch wurden das Dach des Treckers und der Überrollbügel verbogen. Den Schaden am Trecker hat Onkel Peter wieder repariert. Ja, so war das damals.




Wer Du wirklich bist

Wer Du wirklich bist

In Deinem höheren Sein bist Du kein Wesen aus Fleisch Du bist eine unsichtbare Wesenheit, eine Ansammlung von Gedanken, Gefühlen und Einstellungen,die zusammen Dein einzigartiges persönliches Selbst ausmachen. Du bist in jedem Augenblick die Summe Deiner Gedanken und Gefühle. Du bist Deine Hoffnungen und Träume, Deine Ängste und Sehnsüchte,Dein Stolz und Deine Leidenschaften.




Komm laß uns die Schule schwänzen

Weißt Du noch?
Denkanstoß

Schon lang her...

Komm laß uns die Schule schwänzen.

Wir waren jung und hatten den Kopf voller Flausen.Da sagtest Du: „Komm, lass uns die Schule schwänzen.“ Die Schule schwänzen? Mir wurde auf einmal so komisch.Die Schule schwänzen, einfach nicht hingehen? Je mehr ich darüber nachdachte, umso mehr gefiel mir der Gedanke. Wir könnten nach Horten gehen und dort mit den Rolltreppen rauf und runter fahren. Oder zum Ententeich gehen und Stichlinge fangen. Im Schwellenpark könnten wir den Enten nachschauen oder versuchen, sie zu fangen. Wir könnten viele Dinge machen. Aber was ist morgen, was wird unser Lehrer sagen? Was sagen wir unserem Lehrer? Nun wurde mir fast übel und ich fing an, zu schwitzen. Ach, dem erzählen wir schon irgendetwas, sagtest Du. Wir haben es getan, viel zu oft.
Erinnerst Du dich?




Wir haben ihn gestern beerdigt

Erinnerst Du dich noch?
Denkanstoß

Wir haben ihn gestern beerdigt.

Wir haben ihn gestern beerdigt und zur letzten Ruhe geleitet. Danach saßen wir noch zusammen und haben erzählt. Im Kreis der Familie und Freunde. Und einer sagte zum anderen: „Weißt Du noch?“ Mitten in unsere Traurigkeit hinein. Wir hatten ihn ja so gern. Liebten ihn, jeder auf seine Weise. Und nun sind sie plötzlich da, die gemeinsamen Erinnerungen. Als Geschenk des Himmels. Stehen mit einem Mal im Raum. Ergreifen von uns Besitz. Verbinden uns miteinander. Bilden die Brücke zwischen Gestern und Morgen, zwischen Tod und Leben. „Weißt Du noch?“ – eine wohltuende, ganz lebendige Gemeinsamkeit. Vorbei die Hektik vorher, unwichtig die Termine, der Alltag stört nicht. Es ist, als wären wir immer zusammen gewesen. Und würden es immer bleiben. Eine Art Zeitlosigkeit, die uns umfängt. „Weißt du noch?“ Das haben wir gestern oft gesagt und uns damit gegenseitig ermutigt. Vergangenheit wurde Gegenwart. Wurde zu einer Kraft, die Traurigkeit nicht nur zu ertragen, sondern zu durchleben. Um dann im selben Augenblick befreiend lachen zu können. Über so vieles andere. „Weißt Du noch?“




Die Erinnerung an einen Unfall mit meiner Kreidler

Weißt Du noch?
Denkanstoß

Schon lang her...

Die Erinnerung an einen Unfall mit meiner Kreidler.

Wir waren jung und hatten den Kopf voller Flausen. Die Erinnerung an einen Unfall. Wir waren gut gelaunt und befuhren mit meiner Kreidler die Dahlstraße in Hamborn. Ein Kleinwagen (Fiat 850) kam von rechts und holte uns unsanft aus dem Sattel. Wir lagen erschrocken am Straßenrand in der Gosse und unsere Knochen taten uns weh. Deine Hose war zerrissen und dein Bein war geschwollen. Der Stoßdämpfer war gebrochen. Erinnerst Du dich? ...



Streiche das Wort unmöglich aus Deinem Wortschatz

Unmöglich ...

Streiche das Wort „unmöglich“ aus Deinem Wortschatz. Du kannst alles vollbringen, was immer Du willst. Im Reich der Gedanken gibt es kein Unmöglich Du selbst kannst Dir aber einreden, etwas sei unmöglich. Damit zwingst Du die Unmöglichkeit einer Sache dann doch in die Existenz, so gewaltig ist Deine Macht im Bewusstsein.



Öfter mal reinschauen.
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Kleiner Zwerg Gruß